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Presseerklärung aus Anlass der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Rauchclubs Haal von 1876 an Herrn Wilfried Wacker |
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An seinem Ehrenabend am 07.03.2009 dankte der Rauchclub Haal den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Klaus Fuhs und Matthias Kroppenberg für die langjährige intensive Mitarbeit im Vorstand. Insbesondere Klaus Fuhs als Fahnenträger, war über 20 Jahre aktiv im Vorstand.
Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Vereins,
laut Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 03. 01. 2009, an den langjährigen
Geschäftsführer des Vereins, Herrn Wilfried Wacker.
Wilfried Wacker, in Würselen schon lange bekannt als begeisterter Rhenane und Prinz Karneval aus dem Nest der KG Au Ülle. Er bekam erst nach seiner Unterstützung des Rauchclubs aus Anlass des 120 jährigen Jubiläums, als Vorsitzender im damaligen Festausschuss, näheren Kontakt zum Verein. 1998, in einer durch den Tod von Josef Ritzen und Matthias Rosenbaum sehr schwierigen Situation für den Rauchclub, wurde er dann Mitglied und fast sofort auch schon Geschäftsführer.
Wer Wilfried Wacker kennt, der weiß, dass er diese Funktion nicht als eine stille Schreiberfunktion betrachtet. Für ihn ist der Geschäftsführer eines Vereins der zentrale Manager. Unter der integrativen Seele des Vereins, Präsident Arnold Milcher, führte Wilfried den Rauchclub in die sicherlich dynamischsten 10 Jahre seiner Vereinsgeschichte. Was die Außenwirkung angeht war seine Organisation des 125 jährigen Jubiläums des Rauchclubs Haal von 1876 im Jahr 2001 sicherlich ein Höhepunkt. Dazu kamen seine Aktivitäten beim Verband Deutscher Pfeifenraucher, immer mit dem Ziel, eine Europameisterschaft nach Würselen zu holen. Eine der vielen tragischen Folgen seiner plötzlichen schweren Krankheit war auch, dass er, nachdem er die Europameisterschaft nach Würselen geholt hatte, nicht mehr bei der endgültigen Organisation mitwirken konnte, sondern dem Rauchclub nur noch mit gutem Rat zur Seite stand.
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In der Wirkung ins Innere des Vereins waren aber die vielen fantastisch organisierten Vereinstouren die Leistung, für die die Mitglieder Wilfried Wacker am meisten danken. Alle erinnern sich, hier nur Beispielhaft aufgezählt, an die Schiffstour nach Helgoland und den Besuch des Hamburger Hafens, die Kutschenfahrt durchs Watt nach Neuwerk und eine ähnliche durch die Lüneburger Heide, den Besuch des traumhaften Vogelparks bei Verden und an das Mercedes Museum bei Stuttgart, an den Besuch im Europaparlament ebenso wie an die schönen Stunden in Karlsbad. Auch die schöne Reise nach Dresden, an der er selbst nicht teilnehmen konnte, hatte er akribisch vorbereitet. Diese perfekt organisierten Reisen, anfangs noch im 50er Bus, später im 75er Bus ausgebucht, waren auch mit entscheidend dafür, dass sich die Mitgliederzahl im Verein während seiner Tätigkeit als Geschäftsführer von 40 auf über 70 erhöhte. Wilfrieds Managertätigkeit war nicht immer konfliktfrei. Sein als konsequent geradlinig definierter Führungstil führte hin und wieder zu atmosphärischen Störungen. Das Ergebnis seiner Organisationarbeit war aber immer hervorragend.
Als Wilfried Wacker nach seiner Erkrankung erkannte, dass er seine Arbeit
im von ihm selbst verlangten Maaße nicht weiterführen konnte, hat er dem
Rauchclub einen ganz wichtigen Freundschaftsdienst erwiesen, in dem er
seinen Freund Karl Heinz Voss dazu überredet hat, dem Rauchclub organisatorisch
zu helfen. Karl Heinz ist inzwischen der allseits geschätzte neue Ge-schäftsführer
des Rauchclubs. Dies alles und manches mehr hat die Mitgliedschaft des
Rauchclubs dazu bewogen, sich bei Wilfried Wacker zu bedanken und ihm die
Ehrenmitgliedschaft anzutragen. Der Verein ist stolz darauf, dass Wilfried
Wacker diese Ehrung angenommen hat. Die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft
wurde von Präsident Arnold Milcher überreicht. |
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